Japan 2016

Vom 17. August bis zum 07. September reisen wir nach Japan. Der Karte könnt ihr unsere Zwischenstopps entnehmen, zu welchen wir vor Ort Einträge erstellen und natürlich jede Menge Fotos hochladen werden, so dass ihr genau verfolgen könnt, wo wir wann sind. Da eine lange Reise viele Vorbereitungen benötigt, haben wir auch diese festgehalten, falls jemand von euch auch auf den Geschmack kommt und schon ein paar Tipps möchte.
So.10.07

Ready to Take Off

„Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.“
Japanisches Sprichwort

Am 17. August, in einem Monat, ist es soweit – unser erster großer Trip, die Welt zu erkunden, startet. Wir werden unseren Flieger von Hamburg aus zunächst nach Helsinki, Finnland, besteigen und anschließend weiter nach Narita, Tokyo fliegen. Insgesamt sind wir 20 Stunden unterwegs – Bücher und Musik bedürfen noch einer sorgsamen Auswahl.

In der vergangenen Woche haben wir die letzten Unterkünfte gebucht, so dass nun fünf Stationen auf unserer Reise liegen. Wie der Karte zu entnehmen starten wir in Tokyo, dann geht es zur Besteigung des Fuji – hierfür haben wir in den letzten Monaten hart trainiert. ;)

Anschließend geht es mit dem Zug direkt nach Kyoto für vier Tage. Von hier aus hoffen wir auch, Osaka und Kobe besichtigen zu können. Als nächste Station liegt Hiroshima auf dem Weg, danach Kumamoto und zu guter Letzt Fukuoka, von wo aus unser Flug zurück nach Deutschland startet.

Reisepässe liegen auch schon bereit, nun fehlt noch der Japan Rail Pass sowie eine zusätzliche Ausrüstung. Meine wurde bereits bei einer Exkursion nach Malta eingeweiht.

Sa.09.07

Packliste

Die folgende Packliste gilt für eine Person. Da wir Temperaturen von um die 30°C erwarten, benötigen wir nur leichte Kleidung, allerdings erfordert die Fuji Besteigung dann doch einige speziellere und wärmere Stücke. Da wir in unseren Apartments Waschmaschinen haben, sind bei uns einige Waschgänge eingeplant. Dies ist natürlich auch in Waschsalons möglich.

  • 1 Pullover
  • 1 lange Hose
  • 4 kurze Hosen
  • 1 Regenjacke / Softshelljacke
  • 5 T-Shirts/Tops
  • 1 Strickjacke
  • Unterwäsche, Socken für eine Woche
  • Bikini/ Badehose
  • Sonnenhut, Sonnenbrille
  • Wanderschuhe
  • Trekkinghose
  • Trekking Socken
  • Badelatschen
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung

Neben Bekleidung sollte außerdem an folgendes Equipment gedacht werden:

Fr.08.07

Planung der Reise

Vorbereitungen

Falls ihr auch Lust bekommt, Japan zu erkunden, halten wir hier unsere Reisevorbereitungen fest, so dass auch ihr von unseren Erfahrungen profitieren könnt. Folgend sind einige Punkte aufgeführt, welche ihr frühzeitig kontrollieren und erledigen solltet, bevor ihr eure Reise antretet. Das meiste gilt natürlich nicht nur für Japan.

  • Reisepass kontrollieren/ beantragen
  • Kreditkarte Akzeptanz prüfen / Gebührenfreies Geldabheben im Ausland checken
  • Auslandskrankenversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Prepaid Karte/ Miethandy/ Pocket Wifi
  • Adapter
  • Japan Rail Pass
  • Führerschein beantragen, falls man mit einem Mietwagen reisen will
  • Reisegepäck: Rucksäcke, Wanderhosen, Schuhwerk etc. je nach Aktivitäten

Unterkunft

Für uns hat sich herausgestellt, dass es am günstigsten ist, Unterkünfte über Airbnb zu buchen. Hotels sind eindeutig zu teuer – selbst Capsule Hotels – und Hostels, oft mit Schlafsälen nach Frauen und Männern getrennt, kommen für uns als Paar nicht so in Frage. AirBnB bietet zum Einem die Möglichkeit, direkt Kontakte zu knüpfen und einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, was einen großen Vorteil bietet. Zudem sind selbst kleine Apartments mit Küche, Bad und Waschmaschine, die man komplett für sich hat, oft noch günstiger als Hotels. Bei einigen werden einem sogar Fahrräder gestellt und Pocket Wifi – Internet zum Herumtragen.

Unterwegs

Die erste Entscheidung, die man beim Thema Transport treffen sollte, ist, ob man auf Bus und Bahn setzt oder sich einen Mietwagen holt. Da man für Japan seinen Führerschein übersetzen lassen muss, was Zeit und Geld braucht, zudem auch auf den Autobahnen nur 80km/h erlaubt ist und Parkplätze in der Stadt rar und teuer sind, haben wir uns für die Bus und Bahn Variante entschieden.

Hier bietet sich der Japan Rail Pass an. Mit diesem kann man auf allen Linien der JR kostenlos fahren. Die Kosten betragen für einen Pass für die 2. Klasse Erwachsener (Kinder zahlen nur 50%):

7 Tage: 29110 Yen (ca. 205 Euro)
14 Tage: 46390 Yen (ca. 325 Euro)
21 Tage: 59350 Yen (ca. 420 Euro)

Links

Japan Rail Pass (wir haben ihn direkt im Reisebüro gekauft):
http://www.japanrailpass.net/de/

Hilfreicher Blog, wo wir uns schlau gemacht haben:
http://wanderweib.de/

Der Anbieter, bei welchem wir unsere Fuji Tour gebucht haben:
http://willerexpress.com/en/fuji/

Wer gerne von Einheimischen in die Kultur eingeführt wird, kann hier Touren buchen:
http://www.jnto.go.jp/eng/arrange/travel/guide/list_volunteerGuides.php

 

 

Di.23.08

Abseits vom Trubel

Unseren letzten Tag in Tokio haben wir uns fußläufig in Shinjuku die nähere Umgebung angeschaut und sind nach Kichijoji gefahren, um zu sehen, wie es in etwas weniger dicht bebauten Wohngebieten aussieht. 
Zwar wird hier nicht in die Höhe gebaut, die Fläche an sich wird dennoch bis in den letzten Winkel ausgenutzt. Schöne Highlights waren eine Tempelanlage und ein angrenzender Friedhof, sowie architektonische Spezialitäten.

Mo.22.08

Straßenfest und Karaoke

Nach der Tempelbesichtigung haben wir uns mit Blick auf den Sumida Fluss in Tully´s Cafe erst einmal erholt bei einem Soy Latte und dort weitere Weltenbummler kennen gelernt. Zusammen ging es dann auf die andere Uferseite zu einem Straßenfest, wo Tanzgruppen aus den verschiedenen Bezirken Tänze vorgeführt haben, an welchen zum Schluss sogar das Publikum teilnehmen konnte. 
Nachdem die Sonne untergegeangen war, ging es wieder zurück nach Shinjuku, wo wir uns zunächst in einer Bar niederließen. Überraschenderweise sind gerade in diesem Gebiet die Bars extrem klein, so dass wir mit unserer Gruppe von acht Leuten Schwierigkeiten hatten, einen passenden Platz für uns alle zu finden, auch wenn wir am Sonntagabend zum Teil die einzigen Gäste waren.
Zu späterer Stunde ging es dann in einen Karaoke Laden. In ungefähr 9 Etagen befanden sich je an die 15 Räume, in denen man sich in kleinen Gruppen für Karaoke zusammen finden konnte. Da für mich persönlich SingStar schon nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt, kann ich mich auch für Karaoke nicht erwärmen. Für Mike war das Hauptproblem, dass er so gut wie keinen der Songs kannte. Trotzdem war es ungemein lustig, den anderen beim leidenschaftlichen Singen von 'Let it go' zuzuhören und insgesamt war es ein toller eindrucksvoller Abend. 

Mo.22.08

Tempelbesichtigung

Sonntag haben wir uns mit einer Freundin, die seit fast drei Jahren in Tokio lebt und arbeitet, in Ginza getroffen. Nach einem kleinem Bummel durch das Viertel sind wir weiter zum International Forum - ein sehr beeindruckendes Gebäude mit riesiger eliptischischer Halle, welche von Brücken überspannt wird. Als wir da waren, fand eine Infoveranstaltung von Privatschulen statt, so dass wieder Massen an Menschen sich durch die Halle drückten.
Vor dem Gebäude fand ein Antik Markt stand, auf welchem wir drei Keramik Schalen erstanden. Wir statteten Godzilla noch einen kurzen Besuch ab, bevor Mike endlich sein ersehntes erstes Sushi genießen konnte und wir das Bestellen über Ankreuzzettel kennen lernten. Ohne Hilfe unserer Freundin wären wir wohl hungrig geblieben.
Eine amüsante Eigenart in diesem Restaurant war zudem, dass jeder eintretene Besucher angekündigt wurde und von allen Angestellten mit einem lautem 'Konnichiwa!' empfangen und jeder Gehende mit einem 'Arigatou gozaimasu!' verabschiedet wurde. Beides wurde eher gebrüllt, daher war es in dem unter Bahnschienen befindlichen Restaurant dauerhaft recht laut. Trotzdem unglaublich lecker alles und ein tolles Erlebnis. 

Danach ging es Richtung Asakusa, wo wir im Tempel zunächst Glücks-Zettel über nummerierte Stäbchen gezogen haben - leider war uns allen nur Bad Fortune vergönnt. Anschließend haben wir uns noch mit Räucherstäbchen gereinigt und im Tempel für eine gute Reise gebetet: Geld spenden - zweimal klatschen - zweimal verbeugen - Gebet sprechen - einmal verbeugen - fertig 

Sa.20.08

Kaiserliches und Shoppingwahn

Geweckt wurden wir heute durch ein heftiges Gewitter, welches scheinbar direkt über uns hing. Mit Regenschirm gerüstet ging es dann zum Kaiserpalast. Leider ist von dem gar nicht viel zu sehen, außer den Dachspitzen, da er auf einer Insel von Bäumen umgegeben steht, auf welche der Zutritt verwehrt ist. 
Gestärkt haben wir uns anschließend an der Tokyo Station bei T`s Tantan, einem veganen Restaurant. Es gab eine große Schüssel Nudelsuppe mit allerlei Gemüse und Sesam-Erdnuss Soße, dazu Dumplings. 
Nachmittags sind wir zur Bank of Japan, welche in westlichem Stil gebaut ist. Das dortige Geldmuseum hatte leider schon geschlossen, daher sind wir noch durch Mitsukoshi, dem japanischen Harrods, gewandert. Im großen Atrium steht eine riesige Statue, die aus einer 500 Jahre alten Zypresse geschnitzt wurde.  
Anschließend ging es weiter zum Coredo Einkaufszentrum. Dieses verteilt sich auf drei Gebäude an einer Kreuzung. Wir sind zunächst in die Nummer eins gelaufen, welche über fünf Etagen nur Restaurants beherbergte. Nach weiteren Stöbern sind wir im Nieselregen wieder Richtung Apartment aufgebrochen. 

Fr.19.08

Harmonie gefolgt von wildem Trubel

Morgens haben wir den nahe gelegenen Shinjuku Gyoen Garten besucht - die grüne Lunge Tokios. Ein unsichtbarer Schwarm von Insekten beschallt hier gerade jeden noch so friedlichen Platz mit sirrenden Lärm. Als wir eines dieser Insekten tot auf dem Gehweg fanden und es sich als ziemlich groß herausstellte, wurde uns etwas mulmig.
Also sind wir weiter nach Akihabara, dem Elektroviertel, gefahren. Bahnfahren funktioniert überraschend gut, auch Dank der Pasmo Card, auf welche man Geld läd und einfach nur durch die Schranken laufen braucht. In dem Techno-Manga Viertel konnte Mike sogar Tekken 7 an einem der Spieleautomaten ausprobieren.
Da es zur Mittagszeit recht heiß wurde und wir erledigt waren von zahlreichem Treppensteigen in den Shops, welche sich meist über 7 Etagen erstreckten, sind wir zum World Trade Center weitergefahren und haben im 40. Stock Tokio von oben bestaunt.
Zum Abschluss des Tages ging es zum Happo-En Garten. Dort gibt es über 200 Jahre alte Bonsais zu bewundern und farbenprächtige Karpfen. 
Nun brennen unsere Füße und wir gehen wohl wieder frühzeitig schlafen. 

Do.18.08

Ankunft und erste Eindrücke

Nach 13 Stunden Flugzeit sind wir endlich in Japan angekommen. Schlafen konnten wir eher schlecht als recht im Flugzeug, dementsprechend müde sind wir nun. Die schwül warme Luft, welche uns beim Verlassen des Flughafens empfangen hat, trug nicht viel zum Wohlbefinden bei. Ohne unsere Klimaanlage ertragen wir es im Apartment daher gerade nicht. 
Dieses haben wir auch nur Dank hilfsbereiter Japanerinnen gefunden. Nach zwei Stunden Bahnfahrt, mussten wir noch laut Google Maps zwanzig Minuten zu Fuß zum Apartment laufen. Leider stellte sich dies nicht als besonders einfach heraus, da Straßennahmen auf dem Reiserouten Ausdruck nur schwer zu entziffern waren. Auch zwei ältere Damen, die hilfsbereit auf uns zueilten, konnten unsere Karte kaum erkennen und holten einen Verkäufer dazu. Mit zusätzlichem GPS und zuvor heruntergeladener Karten von Japan, schafften wir es dann doch irgendwann zum richtigen Gebäude. Leider standen wir nur auf der falschen Seite desselbigen, bei strömendem Regen und Gewitter -_-
Diesen Irrtum konnten zwei junge Frauen eines Tierbedarfhandels zum Glück aufheben, wofür sie von Mike je einen Corny zum Dank erhalten haben ;P
Nach einer Dusche sind wir zu Fuß noch etwas durch die nähere Umgebung gestromert und haben erste Eindrücke gesammelt. 

Do.25.08

Das Schlimmste kommt zum Schluss

Nach dem fulminanten Sonnenaufgang ging es wieder runter und das ca. 4 Stunden lang ununterbrochen, die immer gleiche Schotterpiste im Zickzackkurs.
Bereits nach der ersten Stunde taten uns alle Knochen weh, die Füße brannten und Saskias Knie gaben den Geist auf. Als wir bei der 5. Station letztendlich ankamen, von wo aus wir wieder abgeholt wurden, waren wir halb tot.
Leider mussten wir von Gotemba aus, wo wir abgesetzt wurden, noch mit viermal Umsteigen nach Kyoto und waren so erst gegen 20:00 in unserer nächsten Unterkunft. Dort wurde erstmal geduscht und die Reserven mit Vitamin- und Mineralien-Gelée aufgefüllt. 

Do.25.08

Entlohnung nach der Mühe

Um 2:15 ging es los zum Gipfel. Da unglaublich viele Menschen auf dem Weg waren, hat unser Guide uns auf eine Abkürzung (der eigentliche Abstiegspfad) geführt. Nach zwei Stunden durch die Finsternis kamen wir auf 3776m erschöpft, müde und frierend an.
Um ca. 5:00 konnten wir den Sonnenaufgang und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen.

Mi.24.08

Anfahrt und Aufstieg...

Der Treffpunkt zur Abfahrt Richtung Fuji lag zu unserem Glück direkt neben dem Shinjuku Bahnhof, so dass wir nicht allzu früh aufstehen mussten, da es um 7:30 bereits losging. Nach ca. dreistündiger Fahrt sind wir bei der 5. Station (2305m) angekommen, die letzte, welche mit dem Auto erreichbar ist. 
Nach einem schnellem Mittagsessen wurde sich bereit gemacht und um 12:00 ging es los, leider gleich mit strömenden Regen. Bei der 6. Station (2390m) waren wir völlig durchnässt.
Ab der 7. Station wurde es besonders wichtig, auf eine gleichmäßige tiefe Atmung zu achten, da die Luft spürbar dünner wurde und die Höhenkrankheit schnell einsetzen kann. 

Die drei wichtigsten Regeln beim Besteigen eines Berges, welche uns ca. Millarden mal geprädigt wurden: 
1. Regelmäßige kleine Mengen trinken
2. Langsam gehen und zwar wirklich langsam
3. Gleichmäßig und tief atmen

Dank Befolgen dieser Regeln ging es uns bis zu unserer Schlafstätte an der 8. Station (3400m) um 18:00 auch tatsächlich gut. 
Diese Übernachtung gestalltete sich jedoch als qualvolle Nacht. Zu siebt auf engstem Raum war es unglaublich stickig und warm. Zudem hat sich durch das zur Ruhe kommen und Liegen dann doch die Höhenkrankheit eingestellt, wodurch wir kaum geschlafen haben und zuletzt nur darauf gewartet haben, das der Wecker uns erlöst (um 1:35) und wir aus der Hütte rauskommen.

Mo.29.08

Ausflug nach Osaka

Heute haben wir Osaka besucht. Da es leider von morgens bis abends geregnet hat, haben wir letztendlich nur zwei Orte besichtigt. Zunächst ging es zur Osaka Burg, welche mehrmals abgebrannt war und zuletzt im 20 Jhd. wiederaufgebaut wurde. Daher sah sie lediglich von außen originalgetreu aus, der Kern entsprach jedoch zu keinem Teil mehr dem Original und war einfach ein schlichtes Museum - je Etage ein großer Raum ohne Fenster.

Anschließend sind wir nach DEN-DEN Town gefahren. Dort gab es neben vielen kleinen Souvenirshops die altbekannten Spielehallen. Da unsere Turnschuhe mittlerweile vom Regenwasser völlig aufgeweicht waren, ging es danach wieder nach Haus.

So.28.08

Ausflug nach Nara

Heute sind wir gen Süden aufgebrochen und haben die Stadt Nara besucht. Hier kann man nicht nur unglaublich viele süße Rehe füttern und streicheln, sondern auch die größte Buddha Statue Japans mit 16,20m bewundern.

Sa.27.08

Streifzug durch Kyoto

Zunächst haben wir heute die Burg Nijo besichtigt und sind über das Nachtigallenparkett gewandelt, welches beim Betreten anfängt zu "zwitschern". Dies diente ehemals zur Sicherheit bei ungebetenen Besuchern.
Anschließend ging es zum Kyoto International Manga Museum, wo die Sammlung über 250 000 Manga-Bände umfasst. Zudem konnte man Künstlern beim Zeichnen zuschauen. Es gab sogar eine kleine Abteilung mit deutschen Exemplaren.
Da wir langsam hungrig wurden, ging es zur Nishiki-ichiba Gasse, in welcher unzählige kleine Läden angesiedelt sind, die überwiegend Lebensmittel verkaufen. Von dieser ging es zu den Teramachi und Shin-Kyrogoku Shopping Arkaden und weiter zu den Gärten des Kaiserpalastes, wo wir den Tag ausklingen haben lassen.

Fr.26.08

Shosei-en Garten

Nach Besichtigung der Shinshu Honbyo ging es weiter in den nahegelegenen Garten Shosei-en. Auf dem im Zentrum liegenden See breiteten sich unglaublich viele Seerosen aus.

Fr.26.08

Die größten Holzbauten der Welt

Den ersten Tag in Kyoto haben wir das Shinshu Honbyo besichtigt, das Zentrum des Jodo-Shinshu. Die enorme Größe der Bauten ist beeindruckend. Zudem strahlen die Gebäude eine Ruhe aus, die zum Besinnen einladen. 

Do.01.09

Shukkein

Nach Besichtigung der Burg ging es weiter zu den Shukkein Gärten. Eine wunderschön angelegte Landschaft rund um einen See. Dieser war bevölkert von schillernden Koi-Karpfen, Schildkröten und Krebsen. Zudem tummelten sich am Ufer Tauben und Spatzen, die hofften, estwas von dem Fischfutter abzubekommen.

Do.01.09

Hiroshima Castle

Unseren letzten Tag in Hiroshima haben wir die Burg besucht und sind intuitiv durch die Straßen gestromert, um möglichst viele Eindrücke von der Stadt sammeln zu können. Die Burg an sich war ähnlich wie in Osaka leider auch nur noch eine Attrappa. Im letzten Jahrhundert wieder aufgebaut erinnert lediglich das Äußere ans Original. Dennoch waren im innen befindlichen Museum interessante Objekte ausgestellt. So konnte man ein Samurai Schwert in die Hand nehmen und sich auch gleich als einer verkleiden.

Mi.31.08

Miyajima

Heute sind wir zur Insel Miyajima, der "Schrein-Insel" gefahren. Auf dieser laufen ebenfalls wie in Nara zahme Rehe herum, welche Mike sein Mittagessen streitig machen wollten.
Überall auf der Insel sind Schreine, Tempel und Pagoden zu entdecken. Zum Torii vor dem Itsukushima-Schrein, welcher im seichten Wasser steht, sind wir hingewatet, um ihn aus nächster Nähe zu betrachten. So konnten wir unsere Füße ins kühle Meer tauchen.

Di.30.08

Besuch des Friedensparks

Heute ging die Reise mit dem Shinkanzen weiter nach Hiroshima. Nachdem wir unser neues Heim für die nächsten Tage gegen Nachmittag bezogen hatten, haben wir noch den nahegelegenen Friedenspark besucht und das dazugehörige Friedensmuseum. Anschließend sind wir durch die Straßen geschlendert und haben in einem "unterirdischen" Restaurant typisch japanisch gegessen.

Mo.05.09

Nagasaki

Die vergangenen beiden Tage hatte es nur geregnet, sowohl in Kumamoto als auch in Kagoshima, wohin wir einen Ausflug gemacht atten, daher gab es auch keine Fotos. Heute waren wir in Nagasaki und dort schien nicht nur die Sonne, es war auch brütend warm. Dennoch besser, um eine Stadt zu entdecken. Zunächst waren wir in den Hamano-Machi Arcaden. Diese Shopping Meilen ähneln sich mittlerweile jedoch alle ziemlich. Also ging es weiter nach Chinatown und zum Konfuzius Schrein, den einzigen, der jemals außerhalb Chinas errichtet wurde. Zum Schluss ging es zum Glover Garden. Hier hatten sich die Kaufleute von Übersee im 19. Jahrhundert auf einem Hügel ihre Residenzen errichtet.

Fr.02.09

Ankunft

Nach der Ankunft haben wir zunächst unser Hotel bezogen, welches nur 5 min vom Bahnohof entfernt ist. Unser Zimmer liegt im 19. Stockwerk, so dass wir eine tolle Aussicht haben. Anschließend sind wir durch die Innenstadt geschlendert und haben zufällig ein Katzencafé entdeckt. Da wir unsere beiden Miezen bereits sehr vermissen, haben wir dort einen Zwischenstopp eingelegt.

Mi.07.09

Highlight am Ende

Ein schöne Überraschung gab es für uns noch beim Rückflug. Durch einen glücklichen Zufall wurden wir in die Business Class hochgestuft und durften so puren Luxus erleben, welcher den Flug sehr angenehm gemacht hat. So wurden wir gleich mit Champagner begrüßt, es gab kleine Kulturtaschen mit Zahnbürste, Oropax und vielem mehr und der Sitz verfügte nicht nur über viel Beinfreiheit, man konnte ihn auch in eine komplette Liegeposition fahren. Zudem konnten wir zwischen drei Gerichten wählen und haben ein leckeres Drei-Gänge-Menü erhalten mit Maissuppe, Pasta und zum Dessert kleine Törtchen. So verging die Heimreise wie im Flug ;)

Di.06.09

Letzter Tag in Japan

Unseren letzten Tag in Japan haben wir in Fukuoka verbracht, von wo auch unser Rückflug startet. Nachdem wir unsere neue Unterkunft bezogen hatten, sind wir Richtung Innenstadt aufgebrochen, um noch ein wenig nach Souvenirs und Mitbringseln zu stöbern.
Zudem ist die Symphony Hall von Fukuoka sehr beeindruckend. Sie besitzt ein schräges begrüntes Dach, welches sich zum Park neigt und komplett zu begehen ist. In der Abenddämmerung sind wir über die vielen Brücken wieder nach Hause geschlendert.